Berlin, 24.03.2026
Neuer branchenübergreifender Standard für Unternehmenssicherheit
Physische Resilienz von Organisationen stärken - Wirtschaftsschutz ausbauen
Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat mit der DIN SPEC 14027>>> einen neuen, branchenübergreifenden Standard für Unternehmenssicherheit ("Corporate Security") veröffentlicht. Dieser Standard zielt darauf ab, die physische Resilienz von Organisationen gegen Bedrohungen wie Sabotage zu stärken. Er basiert auf einem „All-Gefahren-Ansatz“ und ist Teil der Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie.
Wichtige Aspekte des BMI-Standards für Unternehmenssicherheit:
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Kerninhalt (DIN SPEC 14027): Die Norm definiert Anforderungen zur Stärkung der physischen Resilienz und dient als eine Art „Corporate Security Grundschutz“. |
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All-Gefahren-Ansatz: Organisationen sollen nicht nur auf bekannte Bedrohungen reagieren, sondern auch bisher übersehene Risiken einbeziehen, um die Resilienz ganzheitlich zu stärken. |
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Entstehung: An der Erarbeitung waren Vertreter von über 70 Organisationen aus Wirtschaft, Behörden und Wissenschaft beteiligt. |
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Zielsetzung: Der Standard soll Unternehmen helfen, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu professionalisieren und besser auf aktuelle Gefährdungslagen (z.B. Sabotage) zu reagieren. |
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Kritik: Experten weisen auf mögliche rechtliche Mängel hin, insbesondere in datenschutz- und arbeitsrechtlicher Hinsicht, und sehen eine Vermischung von unternehmerischen und behördlichen Sphären. |
Der Standard DIN SPEC 14027>>> ist im Rahmen der Initiative Wirtschaftsschutz entstanden, die regelmäßig Sicherheitsbriefings für Unternehmen anbietet.
(Quelle: BMI Bundesministerium des Innern und für Heimat)